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Reimer Gronemeyer (Hg.)

»Der faule Neger.«

Vom weißen Kreuzzug gegen den schwarzen Müßiggang.

Rowohlt Taschenbuch Verlag. Hamburg. 1991. 280 Seiten. 14,80 DM.

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„Arbeit ist Scheiße“

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Diese Wahrheit(1) muß mensch sich in der heutigen Zeit wahrlich hart erarbeiten. Der krankhafte Arbeitseifer zieht sich quer durch alle Schichten der Gesellschaft. Alle politischen Lager
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Reimer Gronemeyer (Hg.): Der faule Neger. Vom weißen Kreuzzug gegen den schwarzen Müßiggang. Rowohl Taschenbuch Verlag. Hamburg. 1991. 280 Seiten. 14,80 DM
sind sich einig, daß mehr Arbeit her muß; nur über das Wie gibt es gewisse Unstimmigkeiten. Die NPD-, PDS- und Gewerkschaftsveranstaltungen am 1. Mai in Leipzig waren der beste Beweis dafür.
Daß es einmal anders gewesen ist, ist kaum vorstellbar. Dabei begann die Entwicklung der Menschheit gerade damit, daß zielgerichtete Arbeit eingesetzt wurde, um sich die eigentliche Arbeit vom Hals zu schaffen; um der Faulheit der Menschen entgegenzukommen. Heute dagegen wird gearbeitet, um mehr Arbeit zu schaffen; um den Arbeitstrieb zu befriedigen.
Auf die Spurensuche nach der Zeit vor der Arbeit und der Durchsetzung der Arbeitsgesellschaft im Zuge der Kolonialisierung begibt sich das Buch »Der faule Neger. Vom weißen Kreuzzug gegen den schwarzen Müßiggang«.

Die Neudefinition der Arbeit hat in den Kolonien in ähnlicher Weise stattgefunden wie in Europa. Die Entwicklung läßt sich jedoch am Beispiel Zimbabwe, ehemals Rhodesien genannt
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»Die Tretmühle ist sinnfällig für das, was da Neues kommt, weil sie eine mechanische Disziplinierung der Körper erzwingt. Man kann sich nicht ausruhen oder träumen oder das Tempo verlangsamen, ohne daß dies nicht sofort seine sichtbaren und kontrollierbaren Auswirkungen hätte. Die Maschinisierung setzt Zwänge und Normen, mit denen die unwilligen Körper mechanisch bewegt werden. Und erst in einem langsamen, allmählichen Sozialisationsprozeß gelingt es, diese Maschinenförmigkeit in die Menschen zu implantieren.«
(Aus: Der faule Neger, S. 33)
(das Land, von dem das Buch »Der faule Neger« handelt), besser nachzeichnen, als z.B. in England (das Land, welches Rhodesien kolonalisierte). Das liegt daran, daß sich die Entwicklung in den Kolonialländern von außen und unter Zwang vollzog, d.h. schneller, geradliniger aber auch nicht so widerstandsfrei. Außerdem sind die Quellen darüber neueren Datums.
In der Antike wurde die Arbeit verachtet, sie blieb größtenteils den Sklaven vorbehalten, um sich selbst im Müßiggang zu üben. Das Wort Arbeit in den europäischen Sprachen leitet sich aus negativ belegten Begriffen ab wie Folter, Not, Beschwerde, Mühsal, Sklave. Jedoch schon in frühen theologischen Texten kommt es zu einer Aufwertung der Arbeit und Verurteilung des Nichtstuns (»Wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen«). Mit der Reformation beginnt die Vergötterung der Arbeit: während die Arbeit erst Gott zu Liebe verrichtet werden soll, wird sie bald selbst zur göttlichen Tat verklärt. Ab dem 16. Jahrhundert werden Bettler systematisch verfolgt und der „untätige“ Adel offen kritisiert. Die Industrialisierung bringt dann die entscheidende Wende. Die subsistenten Bauern, die arbeiten, um zu leben, müssen zur Fabrikarbeit erzogen und gezwungen werden. Das geschieht mittels
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Unterschriftensammeln ist Arbeit
Landenteignungen und der Erhebung von Steuern. Die kleiner werdenden landwirtschaftlichen Flächen bringen nicht mehr genug Ertrag zur Ernährung der Familien, die Steuern dürfen nicht mehr mit Naturalien bezahlt werden. Dies zwingt viele in die Städte. Doch selbst dort wissen die Menschen noch, daß sie nicht der Arbeit wegen arbeiten, sondern der widrigen Umstände wegen. Wecktrupps ziehen früh durch die Straßen und prügeln die Leute aus den Betten.
Als die europäischen Kolonisatoren in Afrika anrücken, müssen sie nochmal von ganz vorne anfangen. Die afrikanischen Sprachen kennen nicht einmal ein Wort für Arbeit – es existieren nur verschiedene Verben für konkrete Tätigkeiten. Der Afrikaner ist in den Augen der Weißen nicht nur ein fauler Mensch, sondern in direkten Zusammenhang damit wird die Polygamie, der Polytheismus, die „Unordnung“ in den

»Heute leben im südlichen Afrika 400.000 Eingeborene. Die Mehrzahl von ihnen hegt gegenwärtig nicht den Wunsch, zu arbeiten. Wir haben die Pflicht, sie vor sich selbst zu beschützen (...) Welche Schritte können unternommen werden, um sie zur Aufnahme von Arbeit zu bewegen? (...) Sie werden sogleich sagen: „Erhöht die Steuern“ (...) Aber wir brauchen mehr dauerhaften Druck (...) und dieser dauerhafte Druck liegt in dem natürlichen und wachsenden Wunsch nach den Waren des weißen Mannes. (...) Dazu gehört die Einrichtung von Läden für Kaffern und ein organisiertes System von Geschenken an die Häuptlinge.«

Earl Grey, 1901, Administrator der British South Africa Company, die für die Verwaltung in Rhodesien zuständig war.


Häusern und eine Vielzahl von Festen gesehen, die von der Arbeit abhalten. Ziel ist es, gesunde, zuverlässige Arbeitskräfte zu schaffen, die sich nicht mit vielen Frauen, Festen, Göttern und Gebräuchen verausgaben.
Den Arbeitsethos hatten die Weißen selbst nur innerhalb eines Jahrhunderts so verinnerlicht, daß sie es nicht nur zu ihrem Nutzen den Schwarzen beibringen wollten. Mit missionarischem Eifer versuchten sie, den anderen Ordnung, Pünktlichkeit und Arbeitsfreude zu lehren. In den ersten Jahren der Kolonialisierung zogen die Weißen keinen materiellen Vorteil daraus, sondern nur den sie seeligmachenden Irrtum, die Wegbereiter einer besseren Zeit zu sein. Dafür nahmen die ersten Siedler unzählige Entbehrungen auf sich, die die meisten mit dem Leben bezahlten. Auch als Gesamtprojekt hat die Kolonialzeit für Europa nicht viel Gewinn gebracht. Zwar wurden unzählige Menschen ermordert, die Arbeitsheere aufgestockt, die landwirtschaftlichen und Bodenschätze geplündert. Doch dem stehen

»Aber es wächst der Typus des Experten nach, der sich – jedenfalls solange er nüchtern ist – vor rassistischen Äußerungen hütet. (Er ist allerdings schon nach kurzer Zeit in Afrika von der Unfähigkeit der Schwarzen überzeugt, sich selbst zu regieren.) Er ist als Helfer da, er diagnostiziert Defizite und ist gewillt, sie zu beseitigen. Er spricht ein modernes Chilapalapa. Chilapalapa oder Fanakalo oder Kitchen-Kaffir waren und sind Primitivsprachen, die als Anordnungscodes zwischen Weißen und Schwarzen im südlichen Afrika aufkamen (...und) die mit einigen hundert Vokabeln auskommen. Das moderne Chilapalapa des Experten besteht aus Plastikwörtern wie „Projekt“, „Planung“, „Integration“, „Zielorientierung“, „Identität“, „Fortschritt“, „Entwicklung“.«

Der faule Neger, S. 21


die Kosten für die Kriege gegen andere Kolonialstaaten, die Niederschlagung der Aufstände, die Verwaltung und die Erschließung (land)wirtschaftlicher Nutzflächen gegenüber.
Einen Teil der afrikanischen Gesellschaften hielten die Weißen jedoch von Beginn an nicht für erziehbar. Die Afrikaner, die vom Jagen und Sammeln lebten, verstanden am wenigsten, was die Weißen von ihnen wollten. Auf die wahrlich entlarvenden Feststellungen »Warum sollten wir etwas anpflanzen, wenn es doch so viele Mongo-Mongo-Nüsse auf der Welt gibt?« und »Die Tiere sind dazu da, um uns zu ernähren, nicht wir, sie zu ernähren.«(2) wußten die Weißen nur eine Antwort: Tod. In zahlreichen Kriegen wurden die meisten „Nomaden“ und „Buschmenschen“ umgebracht.
Den afrikanischen Viehzüchtern und Ackerbauern galt dann das ungeteilte Interesse der weißen Lehrer. Das Dienstbotenwesen erlebte seine Blütezeit, es war der zweitgrößte Beschäftigungssektor in Rhodesien(3). Nicht nur, weil es die Weißen geschafft hatten, sich nach der harten Anfangszeit auch privaten Luxus zu leisten, sondern weil sie glaubten, darüber am ehesten europäische Werte vermitteln zu können. Damit gemeint waren: die Kleinfamilie, die häusliche Ordnung, die Religion, die Trennung von öffentlichem und privatem Bereich sowie die Bedeutung von Konsum, Reichtum und Statussymbolen.
Die meisten Arbeitskräfte wurden jedoch in den Minen benötigt. Diese ließen sich nicht so leicht rekrutieren. Es dauerte Jahrzehnte, bis die Instrumente der Weißen – Zuckerbrot und Peitsche – wirksam griffen. Zu Beginn wollten die Schwarzen nur Tauschgeschäfte mit den Weißen abwickeln, aber arbeiten... Alle weißen Siedler klagen: »Wir haben große Schwierigkeiten, eingeborene Arbeiter zu bekommen. Die einzige Möglichkeit besteht darin, sie in der Dämmerung zu fangen und sie zur Arbeit zu zwingen.«(4) Als 1896 in Rhodesien ein heftiger Aufstand der Afrikaner ausbricht, begreifen die Weißen, daß sie sich ein paar sanftere Methoden als Zwangsarbeit, Hüttensteuer (um Geldbedarf zu erzeugen) und polizeiliche Gewalt ausdenken müssen, um an Arbeitskräfte zu kommen.
In der Nähe der Minen und in den Städten wurden Arbeitslager, Compounds genannt, eingerichtet. Für diese wurden Afrikaner aus möglichst weit entfernten Gegenden geworben oder durch Landenteignungen, der hohen Steuerlast oder auf Befehl der lokalen Stammesführer gezwungen.
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Ein Hoffnungsschimmer? Oder liegt es nur daran, daß in Deutschland die Pünklichkeit immer pünktlicher und das Durchhaltevermögen immer durchhaltender wird!
(Aus: FR, 27.2.1998)

Fragen wir also die Langzeitarbeitslosen selbst:
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Mit dem Durchhaltevermögen ist also alles in Ordnung - sogar bei den Frauen des bfb!
(Aus: Zeitung des Betriebes für Beschäftigungsförderung [bfb] der Stadt Leipzig, in dem Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose gegen ein geringes Entgeld sinnlose Arbeiten verrichten müssen)

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Auch die Amis kennen die bfb-Frauen und wissen: Die Ossis sind die besseren Deutschen!
(Aus: Leipziger Volkszeitung vom 9.5.1998)

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Damit hinterher niemand sagen kann, es habe keinen Widerstand dagegen gegeben!
(Aus: Betriebszeitung des bfb)

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So einfach räumte der
Beigeordnete für Soziales und Gesundheit der Stadt Leipzig seine Bedenken selbst aus.
(Aus: Leipziger Volkszeitung vom 27.12.1996)

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Der
bfb-Chef kann dem Beigeordneten da nur zustimmen: Geldentzug macht glücklich!
(Aus: Leipziger Volkszeitung vom 7.10.1997)

Sie sollten, getrennt von ihren Familien und ohne Aussicht auf erfolgreiche Flucht, diszipliniert werden. Die Arbeitslager dienten also nicht nur der Bereitstellung der Arbeitskräfte in der Nähe der Arbeitsstellen, sondern auch der vollständigen Durchdringung des Alltags. Ein abgestuftes System der Überwachung sollte das Erziehungsziel sicherstellen: Die Ausgänge der Compounds wurden ständig bewacht, Besuche waren (meist) verboten, Ausgang gab es nur mit Sondergenehmigung; das Paßsystem wurde eingeführt. Wer sich der Arbeit verweigerte, wurde ausgepeitscht oder tagelang in einem Isolationsraum ohne Essen eingesperrt. Millionen fanden im Compound ihren Tod. Trotzdem kam es häufig zu Aufständen, Desertationen und Sabotage, so daß die Löhne in den Minen der Kolonien zum Teil höher lagen als die der englischen Arbeiter.
Bald merkten die Weißen, daß die völlige Zerstörung der einstigen Lebensgrundlagen der Schwarzen auch seine negativen Seiten hatte. Sie beklagten den allmählichen „moralischen Verfall“ der Schwarzen. Die Großfamilien und die Subsistenzwirtschaft erwiesen sich als wichtige Auffangbecken für die erschöpften Arbeitskräfte, die nicht mehr benötigt wurden oder sich wieder fit machen sollten. »Den Familien wurden im trial-and-error-Verfahren gerade so viele Ressourcen entzogen, daß sie über kurz oder lang gezwungen waren, Lohnarbeit zur Verfügung zu stellen; ihr Bestand als Produktionsgemeinschaft hingegen wurde, wenn auch stark angegriffen, nicht grundlegend in Frage gestellt.« Ein soziales Netz sollte in Afrika nie geknüpft werden. Schwarze Frauen spielten dementsprechend in den Überlegungen der Weißen nie eine große Rolle; sie sollten sich um ihre Familien kümmern und gerieten als Arbeitskräfte für die Weißen oder als Menschen, die „zivilisiert“ werden müßten, nie in den Blickpunkt. Selbst als Haushälter wurden fast ausschließlich schwarze Männer eingestellt.
Als die Zeit der Experimente abgeschlossen war, konnten die Briten ihre Erkenntnisse in Gesetze gießen. Die Paßgesetze z.B. sahen vor, daß für eine Reise in einen anderen Distrikt, für einen Umzug und für einen Arbeitsplatzwechsel eine Genehmigung beantragt werden mußte. Damit sollte die Arbeitsmigration gesteuert und die Arbeitsflucht in den Süden, wo höhere Löhne gezahlt wurden, eingedämmt werden. Regelungen über den Abschluß der Arbeitsverträge wurden Bestandteil der Strafgesetze, was ermöglichte, Geld-, Körper- oder Gefängnisstrafen bei der Nichteinhaltung der Arbeitspflichten zu verhängen. Auch (vermeintliche) traditionelle Sitten wurden gesetzlich geregelt, wenn sie der Kolonialverwaltung dienten. So wurde die Zahlung eines Brautpreises verbindlich festgelegt, da er die jungen Männer zur Arbeit zwang. Auch die Frage, inwieweit Rauschmittel, insbesondere Bier, der Arbeitskraft dienlich oder abträglich ist, konnte nach langen Abwegungen durch die Kolonialverwaltung geklärt werden. Einerseits stand die Erkenntnis, daß wer viel säuft, viel Geld braucht und das Bier die einzige Freude der Arbeiter im Compound sei, andererseits die Erfahrung, daß besoffene Afrikaner zu spät auf Arbeit kommen und nur schlecht arbeiten können. Das Gesetz sah schließlich vor, daß die einheimische Bierwirtschaft und der Bierhandel verboten wurden. Lediglich in den Compounds durften die Besitzer konkurrenzlos Bier nach Gutdünken ausschenken.
Ein Vorteil des Buches ist, daß es die Folgen der Kolonialisierung bis in die heutige Zeit beschreibt, aber auch den Zustand davor. Damit wird allen romantischen Vorstellungen über das angeblich so naturverbundene und gute Leben der „Eingeborenen“ ein Riegel vorgeschoben und deutlich gemacht, daß es keinen Weg zurück in diese Zeit geben kann. Die nachträgliche Mystifizierung verschiedener „eingeborener Völker“ speist sich aus derselben rassistischen Quelle wie einst die Verachtung gegenüber diesen Menschen und der Mord an ihnen. Eine emanzipatorische Politik muß ebenso anerkennen, daß diese „Völker“ keinen Weg vor oder zurück in die Zukunft weisen, wie sie auch begreifen muß, daß es diese „Völker“ eigentlich gar nicht gibt, obwohl sie heute genauso zur sozialen Realität gehören, wie die inzwischen angeglichenen Wertvorstellungen von „uns“ und „ihnen“.
Die verschiedenen Stämme in Rhodesien, an deren Existenz heute niemand mehr zweifelt, waren eine Erfindung der Briten. Sie brauchten das Stammeskonzept, weil es ihrem Ordnungsbedürfnis entgegenkam und die indirekte Herrschaft erleichterte sowie die Kolonialisierung rechtfertigte. Erst legten die Briten fest: »Jeder Stamm hat als eigene Einheit zu gelten (...) Jeder Stamm muß unter einem Häuptling stehen.« und als sich dann die Stämme auch noch untereinander bekriegten, konnten sich die Briten als die zivilisierten Friedensstifter präsentieren. Die Finger mußten sich die Briten auch nicht mehr schmutzig machen, daß erledigten die lokalen Statthalter viel besser(5).
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Anmerkungen:
(1) Wahlspruch der APPD. In ähnlicher Weise äußern sich bislang nur antinationale und anarchistische Gruppen der bundesdeutschen Linken.
(2)Der faule Neger, S. 51
(3)Selbst heute noch ist er der drittgrößte Beschäftigungssektor in Zimbabwe. a.a.O., S. 150f
(4)a.a.O., S. 68
(5) Dieses Konzept funktioniert noch heute – vorallem in Afrika – einwandfrei.


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last modified: 28.3.2007