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Editorial.

Es gibt viele verschiedene Wege, etwas zu schreiben. Nehmen wir zum Beispiel die Bezeichnung eines Menschen, der – sagen wir mal – das CEE IEH liest: gemeint ist nicht protofaschistisches, antideutsches Verräterschwein, sondern gemeint sind Variationen ein und desselben Wortes: Leser, Leserin, Leser/in, LeserIn, Lesende usw. usf. Welche dieser Varianten man/mensch/jemand/jemensch etc. beim Schreiben eines Textes benutzt, ist meist eine inhaltliche und keine stilistische Entscheidung. Daher überlassen wir als Redaktion auch der Autorenschaft diese Entscheidung. Und weil wir einmal damit angefangen haben, wollten wir auch Eske Wollrad in diesem Heft nicht verbieten, beim Zitieren von Staatsbeamten Wörter wie z.B. „N****“ , „N****sprache“ oder „Buschn****“ zu schreiben. Zwar sind wir noch mit anderen Zensurinstitutionen im technischen Austausch, aber solange unser Heft noch nicht piepen kann, wird es wohl bei dieser Variante bleiben. Nicht dass noch irgendwelche Jugendlichen solche Wörter lesen und aus Versehen vor ihren Eltern benutzen.


Nicht für den menschlichen Verzehr, 26.2k


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last modified: 24.8.2008