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Der Skinhead-Szene Grenzen setzen


Loikaemie, Evil Conduct, Lousy

Loikaemie, 6.1k Ein reichliches Jahr ist es jetzt her, dass uns die drei Vogtländer beim Oi!-The Meeting 2002 beehrten. In der Zwischenzeit gab es natürlich viele Möglichkeiten sich von den Qualitäten der Jungs zu überzeugen. Seit nunmehr fast 10 Jahren geben sie schließlich ihre Hits – und das sind nicht wenige – zum besten. Die letzte Scheibe, „III“, war und ist ein sehr gutes und erfolgreiches Stück Punkrock. Loikaemie versuchen in der Skinhead-Szene Grenzen gegen das – teilweise auch eigene – rechts offene und häufig sehr dumpfe Publikum zu setzen. Dies jedoch mit Ironie, Sarkasmus und Ehrlichkeit und nicht mit Plattitüden. Auch das sonst sehr gebräuchliche Repertoire à la Ficken, Saufen, Oi Oi Oi ... findet bei dieser Band keinen Abnehmer. Ich denke, das ist auch einer der Gründe, weshalb sie im Augenblick die beste deutschsprachige Oi!-Band sind. Ich freue mich auf Thomas, Paul und Micha und die neuen und alten Songs, wie „Way of life“ und „Rock’n’Roller Johnny“. Viel Spaß beim mitsingen.

Außerdem zu sehen: Evil Conduct. Nachdem deren Auftritt beim Meeting ja nicht klappte, ist es nun endlich soweit. Eine riesen Oi!-Combo, welche hoffentlich ihrem Ruf, eine der besten zu sein, gerecht wird. Reichlich Erfahrung bringen die drei Holländer ja aus den letzten zwei Jahrzehnten mit. Sie spielten außer in Holland und Deutschland schon in England und Italien, und konnten auch dort ihr Publikum finden und begeistern. Ein sehr eingängiger, rockiger Stil prägt ihre Musik. Old School Oi! der von „Working Class“ und dem Skinhead-Kult, der Szene und dem Alltag erzählt. Evil Conduct sind Han (Gitarre/Lead Vocals), Frans (Bass/Back Vocals) und Ray (Drums/Back Vocals). Ich hoffe die drei aus der Limburger Provinz fühlen sich bei uns wohl und geben ihr bestes.

Eröffnen wird diesen Abend voraussichtlich Lousy. Sie sind wohl eher als junge Wilde zu beschreiben. Über sie wurde schon geschrieben, sie klängen wie The Bruisers. Ob ich das glauben soll oder bestätigen kann? Hier ein paar Review-Auszüge über die Jungs aus Karl-Marx-Stadt:
Messed up:
„Das besondere an der Band ist der sehr harte dennoch melodische Gesang, der mich des öfteren an Jeff Clayton von Antiseen erinnert. Lousy spielen harten Streetpunk melodisch mit guten Refrains zum mitsingen...“
Wahrschauer:
„... heiße Streetpunkband aus Chemnitz, deren Sound sich gut und gerne mit einer Mischung aus Motörhead, Bruisers, Blood for Blood, Ramones vergleichen lässt. powernde Songs, die auch mit einer kurzen Klavier-Einlage nichts von ihrer Pogo-Direktheit verlieren. Ihre Songs ballern weg. schmutzig und laut.“
Moloko Plus (Endless Summer):
„...da mit Lousy bereits das nächste schlagkräftige Highlight anstand. Diese wurden ihrem Namen glücklicherweise nicht gerecht und legten auf der Zeltbühne ein Hammerset vor einer begeisternden Meute hin. Einzig einige ansagen von Sänger Fabian fand ich trotz Besoffenheit schwer prollig, aber zu wem passt das nicht besser als bei Lousy?“
Am besten ihr macht euch selbst ein Bild und kommt vorbei. Aber bitte vergesst eure Hausschuhe nicht.
Stay rude & take care!

Bäumchen


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last modified: 28.3.2007