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Termin: 19.03.2026

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Eintritt aus Spendenbasis

Donnerstag, 19.03.2026, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr

Programm zur Buchmesse | Vom nahen Osten zum ganz nahen Osten: Eine Doppelbuchvorstellung mit Steffi Hentschke und Nicholas Potter

Lesung im Rahmen der Buchmesse

Vom nahen Osten zum ganz nahen Osten: Eine Doppelbuchvorstellung mit Steffi Hentschke und Nicholas Potter


Steffi Hentschke (2026):
Manchmal möchte ich gern schreien
Mein Ringen um eine Haltung im Nahostkonflikt. Aufbau Verlag

Steffi Hentschke, geboren 1988 in Zittau, berichtet als Nahostkorrespondentin aus Tel Aviv und wird für ihre nuancierten Analysen über den israelisch-palästinensischen Konflikt geschätzt. Sie berichtet tagesaktuell für DIE ZEIT und trägt damit wesentlich zur Einordnung der Ereignisse in Nahost bei. Zudem arbeitet sie regelmäßig für die Bundeszentrale für politische Bildung, spricht als Expertin und moderiert Diskussionsrunden.

Wenn Verstehen nicht reicht und Schweigen keine Option ist.
Als junge Journalistin reist Steffi Hentschke 2012 das erste Mal nach Israel und Palästina. Ihre ersten Reportagen schreibt sie über den Besatzungstourismus, zwischendurch liegt sie am Strand von Tel Aviv und fragt sich, warum sie sich hier so wohlfühlt – trotz Krieg und Gewalt. Was als Urlaub beginnt, entwickelt sich zu einer mehrjährigen Suche: Sie reist ins Westjordanland, in den Iran, in den Libanon. Und entscheidet sich, Nahostkorrespondentin zu werden. In diesem Buch verbindet sie persönliche Erfahrung mit politischer Analyse. Sie beschreibt die Entwicklungen vor und nach dem 7. Oktober 2023 – und ringt um eine Haltung, die Widersprüche aushält.
Ein Buch für alle, die wirklich verstehen wollen, was in Israel und Palästina passiert – jenseits von Schlagzeilen und Lagern. Für alle, die den Nahen Osten lieben oder lieben lernen wollen. Und für jene, die glauben, dass Komplexität kein Hindernis ist, sondern der einzige ehrliche Weg, über diesen Konflikt zu sprechen.
»Ich schätze Steffi Hentschke für ihre klugen, differenzierten Analysen – für Berichte, in denen sie genau hinsieht, versucht zu verstehen und Komplexitäten nicht künstlich vereinfacht. Sie ist eine der Journalistinnen, die ich immer lese, wenn ich wissen will, was in Israel los ist.« Ronya Othmann

https://www.aufbau-verlage.de/aufbau/manchmal-wurde-ich-gern-schreien/978-3-351-04269-1


Nicholas Potter (2026):
Die neue autoritäre Linke.
Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft. dtv

Sie gibt sich progressiv, tritt aber seit dem Angriff der Hamas auf Israel zunehmend demokratiefeindlich auf: die neue autoritäre Linke. Mit dogmatischem Eifer deutet sie radikalislamistische terroristische Gewalt zum dekolonialen Widerstand um. Propaganda und Desinformation autokratischer Regime oder zweifelhafter „Alternativmedien“ nimmt sie bereitwillig auf. Wer widerspricht, gilt schnell als Feind, gegen die Presse schürt sie Hass – bis hin zu Mordaufrufen.
Der Journalist Nicholas Potter gibt durch investigative Recherchen und seine persönliche Geschichte Einblicke in das Innerste dieser Bewegung. Er deckt das Netz der neuen autoritären Linken auf, zeigt, wie sie agiert, und fragt: Sind wir als demokratische Gesellschaft darauf vorbereitet?

https://www.dtv.de/buch/die-neue-autoritaere-linke-26448

- Die Veranstaltung findet im Saal statt. -

06.02.2026
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Tel.: 0341-3013028, Fax: 0341-3026503
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