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Alle Termine für den 14.03.2015

Café

Samstag, 14.03.2015, Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Diskussion: Kritik am Ende der Kritik

Altin Village & Mine Records, Jungle World, Testcard & Conne Island präsentieren:

Kritik am Ende der Kritik
— Diskussion mit Thomas Meinecke, Christina Mohr, Klaus Walter, Roger Behrens & Anderen
Moderation: Doris Akrap

Kritik – wozu eigentlich (heute)? Äh? Es sind doch eh alle kritisch, alle sind kreativ, die Vorstellungen von Subversion, Dissidenz und symbolischem Widerstand sind wie alle kulturellen Strategien der Kritik nivelliert, liquidiert, normalisiert. Pop ist die allgegenwärtige Matrix allgegenwärtiger kritischer Kritik. Kritik ist Reklame. Pop ist Reklame.

Ach so?!? Zeit für eine Grundsatzdebatte! Also: Es geht um Kritik!

Wie und wo wäre eine Kritik, die ihren Namen (wieder) verdient, (neu) zu erfinden? Was ist kritisch, was ist unkritisch? Ist Pop kritisch? Muss Pop kritisiert werden und was heißt es eigentlich, den Pop zu kritisieren? Wie verändert sich der Pop in der Kritik? Wie verändert Pop die Kritik? Was heißt Selbstkritik? Wen oder was kritisiert Kritik eigentlich? Und wann, wie und warum haben wir aufgehört, uns zu wehren? Bauchantwort? Kopfantwort? Mehr Gefühl, weniger Gefühl? Hirn aus? Hirn an? Welches Hirn?

Also noch einmal: Kritik – wozu eigentlich? Kritik der Kritik, zu viel Kritik versus zu wenig Kritik, falsche Kritik versus Kritik des Falschen, und natürlich Superkritik, also Hyperkritik, Kritik als Überthema, Metakritik, metaphysische Kritik, immanente Kritik, normative Kritik, deskriptive Kritik, sachliche Kritik, unsachliche Kritik, Waffe der Kritik und Kritik der Waffen („Happiness is a warm gun!“), materialistische Kritik, Kritik des Idealismus, radikale Kritik, Kritik der -Ismen, destruktive Kritik & konstruktive Kritik, Kritik und Ressentiment, Kritik und Gehorsam, Kritik und Anpassung, Kunstkritik, unkritische Kritik und Herumkritisieren, Herumnörgeln, Meckern, Zetern, Monieren, Abkanzeln, Anschnauzen, auch und selbstverständlich Kritik des Pop und Popkritik, also Superkritik der Subkultur, Popkritiker als Beruf, Kritikfähigkeit, Unfähigkeit zur Kritik, Selbstkritik, Subjektkritik, Kapitalismuskritik, Herrschaftskritik, Kritik der Verhältnisse, Kritik & Krise, Musikkritik und Musik als Kritik, „kritik“ klein geschrieben, Kritik und Wut, Ärgernis, Kritik und Zärtlichkeit, süße Kritik, aggressive Kritik, Kritik und Lautstärke, kritische Töne / leise Töne, Klangkritik, Critical Sound Studies, Critical Mass, bessere Vorschläge machen („Nein, nein, nein, nein …“), Pseudokritik des Pop nach dem Pop, Akademisierung der Kritik, Kulturalisierung, unkritische Theorie, Paralyse der Kritik, „Das Ganze ist einfach zum Kotzen!“ …

Diese und andere Fragen kritisieren Thomas Meinecke, Klaus Walter und Andere.

Samstag, 14.03.2015, Einlass: 23:00 Uhr

Benefizdisko

BEATPOETEN (live)

DJ:
L.ove I.s A.ll & Fehara (bootyshakeXemotions)
DJ Hip Hop (NDH)
NKNDD ANTR
DJ Atom


– all styles in the mix –
P18

siehe auch: https://beatpoeten.wordpress.com, https://www.facebook.com/pages/Beatpoeten/138577856185925
Benefizdisko!

Und los: Die Beatpoeten aus Hannover verbinden seit 2006 Elektro-Punk mit politischer Haltung, Herz und Humor. Deutschsprachige Zeilen abseits von Atzen-Parolen treffen auf tanzbare Klänge aus alt gewordener Groovebox und Kaosspad. Der Beat entsteht live, die Musik entfaltet sich im Zusammenspiel. Inhaltlich geht es um die Generation Prekariat, um rastlose Momente zwischen Arbeitszeit und Freizeit, um die letzten rosa Delfine im Mekong. Brecht würde dazu tanzen.
Das Duo spielt seit 2008 jährlich im Kulturkosmos (Fusion, At.tension, Ajuca), musizierte bei Festivals wie Wilwarin, Berlin Festival, New Direction und unterstützt politische Herzprojekte im Wendland und beim Hamburger Schanzenfest. Mit dem AJZ Neubrandenburg verbindet die Band eine innige Liebe. Sänger Egge ist in Mecklenburg aufgewachsen, hat zu Beginn der neunziger Jahre die sogenannten nationalbefreiten Zonen miterlebt und ist jeden Tag dankbar für bunte Kräfte, die sich menschenverachtenden Spacken entschlossen in den Weg stellen und nachhaltig antifaschistische Strukturen aufbauen und stärken. Und nebenbei verdammt gut tanzen können.


[Danny]



[aus dem CEE IEH #221]

12.04.2024
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Tel.: 0341-3013028, Fax: 0341-3026503
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